Bunte Tipps

Alles durcheinander, aber alphabetisch geordnet!

A

Ampelmännchen
Eine gute Übung, um mit Grafikprogrammen zu experimentieren: schön leuchtende Ampellichter basteln. Dabei habe ich mich mal dem völlig vernachlässigten West-Ampelmännchen gewidmet:


Das war schon ein recht wildes Hin und Her zwischen Vektoren und Pixeln, aber im Endeffekt gefällt's mir ganz gut. Eine andere schöne Aufgabe sind schrille Collagen-Postkarten...



Augen
Mein Lieblingsfarbsehtest 
Abgestufte Farbtöne sortieren kann schwer sein, besonders innerhalb einer Farbe. Aber es gibt ja auch die "Zufallsfarbe" und die ist meistens zweifarbig:

Die Seite hat auch noch viele andere Sehtests und Links zu ausgesuchten weiteren.
Achtung: Das kann sehr anstrengend für die Augen werden! Irgendwann flimmert alles...
Der Lieblingstest in der Version von Pantone.


M
Malen
Ein kostenloses(!) Pixelprogramm der besonderen Art ist
ARTWEAVER.      - Es gibt auch eine Bezahlversion. -
Dieses Programm kommt auf Deutsch daher, samt Download-Handbuch und hat unendlich scheinende Einstellungsmöglichkeiten für Untergrund- /Papierstrukturen und Stift- oder Pinselarten und diverses mehr, dass einem schwindlig werden kann!
Ich benutze es am liebsten für Zeichnungen mit Buntstift- oder kreidigem Look:



Ich habe selbst das Handbuch nicht ausprobiert und mich ohne durchgewühlt, da es zu der Zeit, als ich das Programm zum ersten Mal ausprobierte, noch kein Handbuch gab.

S
Schrift
Wer ausprobieren will, Fonts (Computerschriften) selber zu machen, konnte in den 90er Jahren die Nebenfunktionen von CorelDraw nutzen, aber Version 8 war wohl die letzte, mit das möglich war und die kann man seit Windows Vista nicht mehr nutzen. Einzige Alternative: man kauft sich eins der kostspieligeren Profiprogramme.
Also suchte ich seitdem ein möglichst preiswertes, aber gutes Programm, dass entweder ein vernünftiges deutsches Handbuch hat oder einigermaßen intuitiv zu erfassen ist. Jetzt habe ich ein kostenloses OpenSource-Programm gefunden:

FONTFORGE

Das gibt es zwar schon ein paar Jahre, hat sich bei meinen Suchen aber entweder erfolgreich versteckt, oder war noch so unübersichtlich, dass ich entnervt die Finger davon gelassen habe.
Die "deutsche" Benutzeroberfläche ist schlecht  oder gar nicht übersetzt, was für Menschen mit mangelndem Fachenglisch zur schwierigen Hürde werden kann. Das deutsche Handbuch hat mir für den Einstig geholfen, aber nach ein paar Seiten bin ich nicht mehr damit zurechtgekommen, auch weil die Abbildungen immer weniger mit der Realität der aktuellen Version übereinstimmten und es immer öfter auf die Ebene für Programmierer der OpenSource ging.



 Beispiele aus meiner Buchstabensuppenküche.

Und so habe ich selbst eine (noch nicht fertige) Anleitung verfasst, in der ich meine Arbeitsschritte protokolliert und erläutert habe.
Die Anleitung ist nicht für Profis, aber Erfahrungen im Umgang mit einem Vektor-Zeichenprogramm und evtl. Foto-(Pixel)bearbeitungsprogrammen wäre Voraussetzung.
 die ausprobieren wollen, eine eigene Schrift zu gestalten, - einschließlich einer Hilfe für ein paar kleine Fehler, die man als Anfänger schnell mal machen kann und die in Handbüchern seltenst ein eigenes Kapitel erhalten.
Aktuelle Version:
Fontforge-Protokolle 0.1 (PDF, 2,5 MB)

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